GUTER STIL IM JOB-INTERVIEW

Erfolg im Jobinterview ist Frage des guten Stils

Sie haben eine Einladung zum Jobinterview erhalten? Die wichtigsten der geforderten Qualifikation für die Position scheinen Sie also mitzubringen. Zumindest lassen Ihre Unterlagen darauf schließen. Natürlich soll das im Einstellungsgespräch hinterfragt und untermauert werden. Eins allerdings ist auch klar: Sie können noch so qualifiziert sein, wenn Ihr Stil nicht dem Unternehmen entspricht, dann haben Sie keine Chance, den Job zu erhalten.



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Kardinalfehler im Einstellungsgespräch vermeiden

Das Unternehmen, das sind die Menschen, die Sie zum Jobinterview treffen. Reflektieren Sie also die folgenden Kardinalfehler, die man als Bewerber im Job-Interview machen kann: Guter Umgang mit anderen Menschen ist Grundregel Nummer 1 im Job-Interview. Das beginnt nicht erst dann, wenn Ihre Gesprächspartner den Besprechungsraum betreten. Nein, Ihr Einstellungsgespräch beginnt in dem Moment, wenn Sie auf das Unternehmen zugehen oder auf den Firmenparkplatz fahren. Dann nähern Sie sich dem Territorium Ihres künftigen Chefs. Verhalten Sie sich dementsprechend respektvoll.


Erweisen Sie allen Leuten im Unternehmen Respekt

Das beginnt am Eingangstor oder am Front Desk und geht weiter bis Sie im Besprechungsraum ankommen. Egal wer Ihnen auf dem Weg dorthin begegnet oder wer Sie ein Stück des Weges begleitet, behandeln Sie alle diese Leute mit Respekt. Auch wenn es die bloße Aufgabe der Leute ist am Empfang freundlich zu sein, das Tor zu hüten oder Sie von A nach B zu begleiten, nehmen Sie das nicht als selbstverständlich, sondern schenken Sie diesen Personen ein Lächeln und ein freundliches Dankeschön. Zeigen Sie sich von Ihrer besten Seite.

Viele Personalentscheider fragen die Personen, zu denen der Bewerber Kontakt hatte, ob es etwas besonderes zu vermelden gibt.

„Persönlicher Stil“ ist nicht unbedingt guter Stil

Wenn Sie sich in der Kleidung, in dem Outfit nicht wohlfühlen, die der Position oder dem Unternehmen entsprechen, dann haben Sie zwei Möglichkeiten:
1. Egal ob Sie sich an die Kleidung gewöhnen, die der Funktion, der Position und dem Unternehmen entspricht, oder nicht: Sie erscheinen in Geschäftskleidung zum Einstellungsgespräch, da geschäftlich korrekte Kleidung das ist, was man trägt, wenn man seinem Erwerb nachgeht.
2. Sie weichen in Ihrem Outfit von dieser Regel ab und outen sich somit als jemand, der in einer Standardsuituation vom Standard abweicht. überlegen Sie sich gut, ob Sie das wirklich wollen.

Besser also, Sie wählen die erste Alternative. Und wenn Sie sich in Ihrer ungewöhnten Kleidung noch so unwohl fühlen, da müssen Sie durch. Sie dürfen es sich nicht anmerken lassen. Am besten Sie üben das Tragen der Geschäftskleidung in Ihren vier Wänden oder bei sonstigen Gelegenheiten. Sie könnten in der Fußgängerzone mit Anzug und Krawatte spazierengehen, zum Essen gehen oder im Auto irgendwohin fahren.

Partnerschaftliches Verhalten im Jobinterview

Das bedeutet, dass Sie Ihre Gesprächspartner respektvoll behandeln. Respekt im Jobinterview bedeutet aktiv zuhören (in die Augen sehen, bestätigend nicken, sich dem anderen zuwenden, das Gehörte auch verbal aufgreifen und bestätigen, die Gedanken der Gesprächspartner aufnehmen, das Gesagte zusammenfassen und auf den Punkt bringen, …). Es bedeutet weiter Fragen nicht auszuweichen sondern seine eigene Kommunikationsfähigkeit und Gesprächsfähigkeit unter Beweis stellen. Dazu gehört auch andere ausreden zu lassen und nicht zu unterbrechen.

Geizen Sie mit Emotionen

Vor allem negative Emotionen, wie Enttäuschung, Wut oder Empörung über das Arbeitsleben oder über das Leben und die Gesellschaft im allgemeinen sollten Sie vollkommen aussparen. Selbst wahre Profis der Gesprächsführung machen von negativen Emotionen nur äußerst sparsam Gebrauch, und wenn, dann meist in manipulatorischer Absicht; das ist einem Jobinterview nicht angemessen.

Machen Sie deutlich, dass Sie positive Erfahrungen und Prägungen haben, dass Sie und die Arbeitswelt gute Freunde sind. Positive Emotionen, wie Freude, Ihre Unbeschwertheit oder Ihre Begeisterung setzen Sie trotzdem nur sehr sparsam ein.

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