Glossar: Grauer Arbeitsmarkt

Grauer Arbeitsmarkt

Was ist eigentlich der “graue Arbeitsmarkt”, werden wir immer wieder gefragt.





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Freie Arbeitsplätze ohne öffentliche Ausschreibung

Der Begriff “grauer Arbeitsmarkt” oder auch “verdeckter Stellenmarkt” bezeichnet die verfügbaren Arbeitsplätze, die nicht öffentlich ausgeschrieben werden, also nicht in Medien wie Tageszeitungen oder Internet erscheinen. Unternehmen versuchen immer wieder freie Arbeitsplätze gerade auch im hochqualifizierten Bereich ohne Inserat in der Zeitung oder im Internet zu besetzen.

Was kann Unternehmen bewegen auf Anzeigenschaltungen in Medien wie Tageszeitungen, Fachzeitschriften oder Internet zu verzichten? Wie entsteht der graue Stellenmarkt?

Kostenreduzierung bei der Stellenbesetzung

Ein Grund für den grauen Arbeitsmarkt ist die Kostenreduzierung bei der Besetzung offener Stellen. Zunächst lotet der Arbeitgeber oder der personalverantwortliche Personalleiter aus, ob er die Stelle durch interne Umbesetzung oder durch Empfehlungen (Mitarbeiter werben Mitarbeiter, …) optimal besetzen kann. Auch Initiativbewerbungen führen immer wieder dazu, dass das Unternehmen eine Stelle besetzt, ohne dass Stellenangebote in den Medien geschaltet werden.




Diskretion bei der Stellenbesetzung

Besonders in höheren Hierarchiestufen ist sehr oft ein besonders hoher Grad an Diskretion gefordert: Man möchte vermeiden, dass Wettbewerber, Mitarbeiter oder Kunden vorzeitig von der Vakanz im Unternehmen erfahren. Besonders bei der Besetzung von Schlüsselpositionen, also Positionen mit besonderem Verantwortungsumfang oder besonderem Know-How gilt es äußerst diskret vorzugehen. Diesen Teil des grauen Arbeitsmarkts bearbeiten fast ausschließlich vertrauenswürdige Headhunter, die mit der Suche nach dem optimal qualifizierten Kandidaten betraut werden.

Welchen Umfang hat der graue Stellenmarkt

Der graue Stellenmarkt wird von Kennern mit etwa 60 – 90 Prozent der zu besetzenden Positionen angegeben.

Diese Zahlen erscheinen vielen als zu hoch. Das kommt daher, dass nicht jede offene Stelle über den grauen Arbeitsmarkt besetzt werden kann. So kommt es dazu, dass Headhunter oder Unternehmer die Position dann doch noch im Internet oder in Zeitungen (Fachzeitschriften oder Tageszeitungen) inserieren – nachdem sie schon geraume Zeit vergeblich versuchten die Vakanz im Verborgenen zu besetzen. Ab diesem Zeitpunkt ist die Stelle natürlich nicht mehr dem grauen Stellenmarkt zuzurechnen. Daher kommt es auch, dass eben nicht 60 – 90 Prozent der Leute im Bekanntenkreis den neuen Job über den grauen Arbeitsmarkt finden.




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Den grauen Arbeitsmarkt erschließen, aber wie?

Mit der richtigen Strategie kann sich jeder Bewerber den grauen Arbeitsmarkt erschließen. Dazu gehören natürlich auch Kontakte zu vertrauenswürdigen Headhuntern, aber auch die gezielte und individuell unterschiedliche Gestaltung jeder einzelnen Bewerbung ist entscheidend. Der Lohn der Mühe ist, dass die Konkurrenz an Kandidaten meist sehr klein ist und dass Stellenprofile oft auf die Qualifikationen des Wunschkandidaten zugeschnitten werden.

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